Marco, DL9AM, ist immer auf der Jagd nach mehr Dezibels. Deshalb hat er der Hamnet Linkstrecke DB0RVB-DB0ABB eine neue Antenne spendiert, die mit einem Spiegel von 620 mm Durchmesser ausgestattet ist. Zugleich hat Marco die gleiche Antenne für die Linkstrecke DB0OHA-DB0ABB installiert. Die Übertragungsgeschwindigkeit konnte nun an beiden Standorten massiv erhöht werden. Das Resultat ist eine stabilere Hamnet-Anbindung. Primär wirkt sich das auf den Repeater-Verbund im DMRplus-Netzwerk aus, weniger Bröckeln, flüssigere Gespräche.

DL9AM beim Aufbau der Hamnet-Strecke
DL9AM beim Aufbau der Hamnet-Strecke

Zunächst erreichen wir einen effektiven Gewinn von 4 dB, das ergibt sich auch aus dem Datenblatt (40er- zu 62er-Spiegel). Die Signalstärke beträgt jetzt -69 dBm (vorher -73 dBm), obwohl hier das Maximum noch nicht erreicht ist. Dazu später mehr…

Beim Aufbau haben wir festgestellt, dass sich die Antennen gegenseitig im Empfang beeinflussen, auch bei einem entsprechend großen Kanalabstand von mehreren 10MHz. Deshalb sollte eine räumliche Entkopplung beim Betrieb von mehreren solcher Antennen vorgenommen werden. Der Anreiz diese professionellen (lt. Hersteller) Komponenten zwecks günstigen Einkaufs zu erwerben, erschlägt sich in der unprofessionellen Handhabung in einem für jedermann freien 5-GHz-Bereich und der mangelnden HF-Festigkeit. Hier muss der Amateurfunk entweder Abstriche machen oder bei anderen Herstellern tiefer in die Tasche greifen.

Neue Antenne für Hamnet
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